Blog

CNC Werkzeug digital verwalten

CNC Werkzeug digital verwalten

CNC Werkzeug digital verwalten

CNC Werkzeug digital verwalten

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Beschriftetes Komplettwerkzeug in einem Holzregal.
Beschriftetes Komplettwerkzeug in einem Holzregal.
Beschriftetes Komplettwerkzeug in einem Holzregal.
Business Lead von twinio der Werkzeugverwaltung von tapio.

Jan Essig

Werkzeugverwaltung für Qualitätsproduktion

Was wäre, wenn mein Smartphone mir den Lebenszyklus meines Werkzeugs meldet? Per Ampelsystem angibt, ob mein Werkzeug gerade verfügbar ist? Was ist, wenn mein Werkzeug einen intelligenten, digitalen Zwilling hat, der alle Parameter wie Schnittbreite, maximale Drehzahl oder gar die aktuelle Anzahl an Schnitten kennt? Zu genau diesen Themen rund um die digitale Werkzeugverwaltung hat das tapio-Team eine digitale Lösung gebaut, die passend zum Zwilling auf den Namen „twinio“ getauft wurde. Wie dieser in der Praxis zum Einsatz kommt und welche Werkzeughersteller bereits ihre Daten zu twinio beisteuern, haben wir uns bei der Schreinerei zieflekoch im Schwarzwald angesehen.


Wie wichtig ist Digitalisierung für Metawell?

Für uns spielt das Thema Digitalisierung eine wichtige Rolle, gerade hinsichtlich des Informationsflusses innerhalb der Produktion. Für uns ist es wesentlich, Nebenzeiten zu verringern, Bauteile und die daran noch erforderlichen Arbeiten zu verfolgen und die unterschiedlichen Prozessketten miteinander zu verbinden.


Gab es eine Werkzeugverwaltung bei euch im Unternehmen vor der Einführung vom twinio? Wenn ja, wie?

Vor der Einführung der digitalen Werkzeugverwaltung mit twinio gab es „analoge“ Datenhalter an den HSK-Aufnahmen mit Informationen zur Länge, Werkzeugnummer und zum Radius. Diese Datenhalter steckte man in ein Register am Werkzeugwechsler, damit man wusste, was gerade im Wechsler ist.


Was waren die größten Schmerzpunkte in Bezug auf eine fehlende digitale Werkzeugverwaltung? Konnte twinio Lösungen dafür bereitstellen?

Ein großer Schmerzpunkt war die langwierige Suche von Werkzeugen, die nicht im Standard in den Maschinen sind, sondern von mehreren Maschinen benutzt werden. Es gab nicht wirklich einen Überblick über die aktuellen Lagerorte, wie dem Werkzeugschrank. Erst mit der digitalen Werkzeugverwaltung twinio haben wir endlich einen Überblick über die Lagerorte sowie den Zustand der Werkzeuge.


Welche Herausforderungen gab es bei der Einführung von twinio?

Die Herausforderungen waren schnell identifiziert und eigentlich gab es gar nicht viele Hürden. Als wir einmalig die Werkzeugdaten und Lagerorte sauber im System angelegt hatten, war der erste Schritt schnell getan. Zudem mussten wir festlegen, mit welcher Hardware die Informationen in twinio abgerufen werden sollten, also mit dem Tablet, Smartphone oder dem Browser auf dem PC. Und dann ging’s bei uns auch schon los mit der QR-Code-Erstellung und der Etikettierung der Datenhalter an den HSK-Aufnahmen. Unser Team war schnell von der Wichtigkeit von twinio überzeugt und hat das digitale Tool Management rasch angenommen. Es stellt schließlich eine echte Erleichterung in der Produktion dar. Ich kann mir darüber hinaus gut vorstellen, dass bei manchen Betrieben die Umstrukturierung der Werkzeugdatenbank noch eine „Aufräumaufgabe“ darstellt, bevor man in twinio los legt.


Wie habt ihr twinio eingeführt? Welche Prozesse sind deiner Meinung nach unverzichtbar, damit twinio erfolgreich im Unternehmen genutzt wird?

Ich denke, dass drei Bereiche für die erfolgreiche Einführung der Werkzeugverwaltung twinio bei uns entscheidend waren:

  1. Wir haben an den Maschinen jeweils Tablets bereit gestellt, damit die Erfassung der Werkzeuge schnell und einfach funktioniert.

  2. Unsere Werkzeugdatenbank wurde systematisch und übersichtlich mit Werkzeugnummerierung dargestellt.

Unser Team pflegt die Inhalte der twinio-Datenbank verantwortungsvoll und sauber, um wirklich die aktuellen Lagerorte der Werkzeuge zu sehen.

Welche Bereiche sollen twinio in eurem Unternehmen nutzen und vor allem in welchem Umfang?

Zentral ist für uns die komplette CNC Abteilung mit den CNC Werkzeugen, denn die Verwaltung der Werkzeuge, über Aggregate bis hin zu Spannschablonen sollen in twinio digital abgebildet und verwaltet werden.

Darüber hinaus kann das Tool Management prinzipiell überall dort eingesetzt werden, wo diverse wichtige Werkzeuge von mehreren Arbeitsplätzen genutzt werden. So z.B. in der Endmontage, wo oftmals die Oberfräse, die Magnetständerbohrmaschine oder die Handkreissäge gesucht wird.

Habt Ihr viel investieren müssen, um twinio nutzen zu können? Habt ihr neben der Software-Lizenz noch neue Hardware kaufen müssen?

Die Werkzeugverwaltung twinio funktioniert auf jeder Hardware, da sie nur im Internetbrowser geöffnet werden muss. So funktioniert sie grundsätzlich auch über den Browser auf der Maschine. Allerdings haben wir uns für Tablets entscheiden, die wir pro Maschine ohnehin im Einsatz haben. So können wir auch andere tapio-Applikationen wie das ServiceBoard nutzen.

Zudem ermöglicht natürlich die Tabletkamera die QR-Scan-Funktion, um das Werkzeug einfach und schnell zu erfassen. Und, wir denken, dass wir noch weitere digitale Applikationen in der Produktion einsetzen werden, sodass die Anschaffung der Hardware ohnehin notwendig erschien.

Da die Anschaffungskosten der Datenhalter und passenden Aufkleber, wie auf dem Foto zu sehen, nicht der Rede wert sind, hatten wir insgesamt keinen hohen Investitionsrahmen. Die Tablets waren ohnehin benötigt und die monatliche twinio-Basis-Lizenz ermöglicht uns einen transparenten Überblick und Flexibilität, denn die Basislizenz können wir beliebig nach den eigenen Bedürfnissen erweitern, mit Werkzeugpaketen.

Bist du zufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis?

Ja, die Wirtschaftlichkeitsrechnung spricht durch die Reduzierung der Suchzeiten eine eindeutige Sprache.

Auf welcher Hardware läuft twinio bei euch? Nutzt ihr unterschiedlichen Endgeräte, wie Smartphone, Tablet oder PC?

Wir verwenden iPads an allen Maschinen.


Welche Hauptfunktionen sind in twinio für euch die wichtigsten und warum nutzt ihr sie intensiv?
  1. Die Lagerortverwaltung zur Reduzierung der Suchzeiten ist für uns die beste Errungenschaft. Wir haben nun mit einem Klick die Übersicht zu aktuellen Lagerorten der CNC Werkzeuge und der Schablonen.

  2. Das Hinterlegen und Abrufen der Werkzeugdaten, wie der maximalen Drehzahl, ist eine echte Hilfestellung in der Produktion. Dies können wir von manuell angelegten Werkzeugen ansehen und genauso von Werkzeugen integrierter tapio-Partner.

Was würdest du dir für die Zukunft noch für weitere Funktionen in twinio wünschen?

Es wäre gut, wenn es zukünftig in twinio eine Möglichkeit gäbe, die Rollen zu organisieren und festzulegen. Zum Beispiel, wer Werkzeuge anlegen und archivieren darf und wer beispielsweise „nur“ Lagerorte ändern darf.


Wie digital verwaltest du nach der Einführung von twinio deine Werkzeuge?

Mithilfe von twinio sind unsere Suchzeiten gegen Null gesunken. Durch die Suchfunktion in twinio kann der aktuelle Lagerort schnell gefunden werden. Alle Werkzeuge, die nicht standardmäßig in den Werkzeugwechslern sind, wurden mit einem Datenhalter ausgestattet. Darauf ist ein Aufkleber mit Daten wie Länge, Radius, Werkzeugnummer und dem dazugehörigen QR-Code. Damit kann das Werkzeug und der neue Lagerort in dem digitalen Tool Management twinio schnell ausgewählt werden.

Die digitale, mobile Werkzeugverwaltung schlägt bei uns um Längen die alte, analoge Version des Tool Managements.


Vielen Dank, lieber Manuel Wallesch, für die Einblicke und Deine Erfahrungen mit der Werkzeugverwaltung twinio. Das Gespräch haben wir im Sommer 2020 geführt und das Feedback in die Weiterentwicklung von twinio mit aufgenommen.


In der Übersicht der integrierten Partner können Sie sehen, welche Werkzeughersteller bereits in dem digitalen Tool Management twinio integriert sind.



Metawell hat ohne großen Aufwand eine eigene Lagerverwaltung für die Werkzeuge seiner CNC Maschinen aufgebaut. Durch digitale tools wie die twinio app, ist der Einstieg in eine digitale Lagerverwaltung einfach, schnell und kostengünstig.



Jedes Item (Werkzeug) hat eine eineindeutige Identifikation (ID) wodurch eine Verwechslung, trotz eventuell gleicher Daten unmöglich ist. Die QR-Codes die zum Einscannen, kommen aus der twinio App und können für die eigene Lagerverwaltung verwendet werden.



Für die eigene Werkzeug-Lagerverwaltung kann man kreativ werden und aufbauen, wie es in der Werkstatt eben Platz hat. Sie können auch bestehende Lagerorte verwenden und um twinio ergänzen.



twinio verwaltet Werkzeuge digital. Die Daten unserer in twinio integrierten tapio-Partner, erhalten Sie automatisch während dem Scannen oder manuellem Hinzufügen. Erkennbar durch die blauen Haken in der App. Verwalten Sie Schleifzyklen und mehr.

Aktuelle Blogposts

Weitere
Blogposts